Vor wenigen Tagen zogen die „Georgijäger“ wieder durch die Dörfer Südkärntens. Mit Glockengeläut und Blashörnern ging die Dorfjugend von Haus zu Haus, um symbolisch die letzten Ungeister des Winters zu vertreiben und Mensch und Tier Glück und Gesundheit zu wünschen. Das sogenannte „Georgijagen“ (Šentjurja jagat) ist einer der ältesten Bräuche Kärntens. Durch eine Initiative der Dorfgemeinschaft Latschach steht der Brauch nun kurz davor, als immaterielles Kulturerbe der Unesco aufgenommen zu werden.
„Georgijagen“ in Latschach
Mit Glocken und Hörnern zum Weltkulturerbe
Alljährlich ziehen Kinder in Südkärnten am Vorabend des Georgitags von Haus zu Haus, um den Winter zu vertreiben. Durch eine Initiative der Dorfgemeinschaft Latschach steht das „Georgijagen“ kurz davor, als immaterielles Kulturerbe der Unesco aufgenommen zu werden.
© Olga Bereslavskaya