Seit rund zwei Monaten steht der Villacher Halbleiterhersteller Infineon im Fokus polizeilicher Ermittlungen. Wie berichtet, wurden drei Mitarbeiter einer Fremdfirma bei der Infineon festgenommen, weil sie im Verdacht stehen, das Unternehmen über Jahre schwer bestohlen zu haben. Beim Diebesgut handelt es sich um Gold- und Edelmetallabfall, der bei der Herstellung von Mikrochips entsteht und für das Recycling bestimmt war. Ein Produkt, das einen Wert hat, wie die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt nun zeigen. „Die Diebstähle wurden über vier Jahre, vom Jahr 2020 bis 2024 gewerbsmäßig begangen. Der Schaden beträgt zwischen sieben und acht Millionen Euro. Die verdächtigen Personen haben sich ihr Leben damit finanziert“, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, Markus Kitz, exklusiv zur Kleinen Zeitung.
Goldklau bei Infineon
Schaden soll bei sieben bis acht Millionen Euro liegen
Drei Mitarbeiter einer Fremdfirma sollen die Infineon am Standort in Villach über Jahre schwer bestohlen haben. Nun sind Details zur Schadenshöhe bekannt, die Verdächtigen sitzen in Untersuchungshaft.
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