Die Chance, seinen genetischen Zwilling zu finden, liegt bei 1:500.000 bis zu mehrere Millionen je nach DNA-Typ. Doch wenn man an Leukämie oder Ähnlichem erkrankt ist, greift man auch nach diesem Strohhalm – weltweit. Karin Schweighofer, Pressesprecherin der Stadtgemeinde St. Veit, wurde für eine 55-jährige Kanadierin zu so einem Strohhalm. "Ich habe eine Werbung vom Verein 'Geben für Leben' gesehen und mir gedacht, das ist eine gute Sache. Im August im Vorjahr habe ich mich als Stammzellenspenderin registriert und überraschend schnell wurde ich gebraucht", erzählt die 33-Jährige. Der Verein "Geben für Leben" organisiert, finanziert und koordiniert die Spendersuche in Österreich. "Ich habe den Wangenabstrich ganz einfach zu Hause gemacht und eingeschickt", erzählt Schweighofer. Im April kam der Anruf: "Es könnte sein, dass ihre Stammzellen passen und dringend gebraucht werden." Schweighofer war sofort zu einer Spende bereit. "Ich musste noch eine Blutabnahme mit zehn speziellen Phiolen beim Arzt machen, die ein Kurier abgeholt hat. Es gibt zehn relevante HLA-Merkmale in der DNA, die sich aus dem Merkmalsatz von Mutter und Vater zusammensetzen. Stimmen alle überein, ist man ein optimaler Spender", erklärt Schweighofer.
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