Es war ein Schreckmoment für die Inhaftierten und Justizbeamten, als am Dienstagvormittag ein Wirtschaftsgebäude der Justizanstalt Rottenstein in Flammen aufging. Die dicke Rauchwolke war kilometerweit zu sehen. 105 Kräfte der Feuerwehr mussten mit 25 Fahrzeugen anrücken, um die Flammen zu bändigen. Der Dachstuhl brannte komplett nieder, 50 Tiere konnten gerettet werden. Verletzt wurde zum Glück niemand. Beim Lokalaugenschein nach dem Brand wird das ganze Schadensausmaß sichtbar. Heu und Stroh glost teilweise noch immer, es musste mit schwerem Gerät aus dem Gebäude entfernt und gelöscht werden. Nun hofft man auf einen raschen Wiederaufbau und die Rückkehr der Tiere. Wie lange es noch dauern wird, lässt sich noch nicht sagen. Die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache durch das Landeskriminalamt und die Kriminaltechnik Wien sind abgeschlossen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde der Brand durch unsachgemäß entsorgte Zigarettenreste verursacht. Der Einsatz des Brandmittelspürhundes brachte keine Hinweise auf die Verwendung von Brandbeschleunigern. Die Schadenshöhe bleibt weiterhin unklar.