Ende 2026 werden rund 80 Prozent aller Texte im Netz KI-generiert sein. Diese Einschätzung teilt Gerhard Stockinger, Digitalisierungsberater und Geschäftsführer der Stockinger Consulting GmbH, mit vielen Social Media-Experten. Die KI-Revolution ist also nicht aufzuhalten. Das sei jedoch grundsätzlich positiv zu sehen, so Stockinger, da die Künstliche Intelligenz den Konsumenten dabei helfe, aus der Fülle an Informationen und Nachrichten diejenigen herauszufiltern, die für ihn persönlich interessant und somit auch relevant sind.
Wie kann man lernen, zwischen echten und falschen Informationen zu unterscheiden und wie werden Jugendliche am besten auf diese Aufgabe vorbereitet? Das wird in Zukunft tatsächlich eine echte Herausforderung, so Stockinger. Man muss einem bestimmten Medium vertrauen. Doch selbst, wenn man die Quellen überprüft, sollte man sich fragen, ob man diesen Quellen tatsächlich vertrauen kann. Viele Leute, die ChatGPT benützen, akzeptieren einfach das, was ihnen vorgegeben wird. Die ältere Generation hat schon ein Gefühl dafür entwickelt, welche Informationen sicher sind und welchen man nicht vertrauen kann. Die Jungen, auf die täglich eine Menge an Nachrichten über die sozialen Medien einprasselt, tun sich da schwerer. Das wird keine leichte Aufgabe für die nächste Generation, meint der KI-Experte.
Grundsätzlich muss die Jugend einfach kritischer werden und lernen, ständig alles zu hinterfragen.