Sie steht seit Oktober 2019 auf neuen Beinen – die Notfallversorgung für das Obere Iseltal. Die "Mobile Notfalleinheit Matrei" (MNEM) geht seitdem bei Notfällen in Einsatz. Besetzt ist sie mit einem Notarzt und einem Notfallsanitäter. Stationiert ist die Einheit mit Notarzt beim Roten Kreuz in Matrei. Notärzte kommen nicht nur aus Osttirol. Sie reisen auch aus der Steiermark, aus Salzburg oder Kärnten an. Diese Einrichtung erfolgte, nachdem das Notarztsystem, das bis dahin unter der Ägide von Gernot Walder lief, zerschlagen worden ist. Oppositionspolitiker im Land sprechen heute noch von willkürlicher Zerschlagung durch die ÖVP und Matreis ehemaligem Bürgermeister Andreas Köll.
Matrei/Iseltal
Persilschein für Notarztversorgung im oberen Iseltal
Mehrmals verlängertes Pilotprojekt "Mobile Notfalleinheit Matrei" läuft Ende Juni 2023 aus. Notärzte schlagen Alarm. Land betont, dass Versorgung auch in Zukunft sichergestellt sei.
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