Intrigen, ein Interdikt aus Rom sowie ein heimlich überführter Leichnam – was der Kunstsachverständige Erich Mair vor einigen Tagen einer Medienrunde präsentierte, entpuppte sich als Kunst- und Kirchenkrimi. Im Mittelpunkt: „Weltkünstler“ Albin Egger-Lienz und vier seiner Werke, die man bis heute in der Lienzer Gedächtniskapelle bewundern kann. An zumindest einem Bild – „Der Auferstandene“ – entzündete sich der heilige Zorn der Kirche. Fast zu kurz kam bei Mairs Worten die Kapelle selbst, dabei gab ihr bevorstehendes 100-jähriges Jubiläum erst den Anlass zu den neuen Recherchen rund um Eggers Wirken.