Angesichts der zunehmenden Wolfsrisse auf Tirols Almen spitzt sich die Debatte zu. Erst vor wenigen Tagen schlug der Wolf in Osttirol zu – zum zweiten Mal binnen zwei Jahren auf der Kerschbaumeralm. Zurück bleiben 50 tote Schafe und ein Bauer, dem das Tierleid die Worte nimmt. Und mitten in diese aufwühlenden Eindrücke platzt ein politisches Ringen, das seit Jahren im Kreis läuft – und sich nun zuspitzt.