Jan Beutel stammt aus München, wuchs im Pitztal auf, lebte danach in der Schweiz. Er studierte Elektrotechnik in Zürich sowie am Berkeley Wireless Research Center in den USA. Mit seiner Forschung leistete Beutel Pionierarbeit beim Einsatz drahtloser Sensoren für die Überwachung und Vorhersage von Naturgefahren in Echtzeit, insbesondere in Hochgebirgs- und Polarregionen. Seit rund fünf Jahren ist er Professor mit Schwerpunkt „Hochalpine Kryosphäre“ an der Universität Innsbruck. Als ausgebildeter Skilehrer und aktiver Bergführer besitzt Beutel einen „zweiten Blick“ auf die Geschehnisse. Den Bergsturz im Lötschental im Schweizer Kanton Wallis, bei dem am 28. Mai das Bergdorf Blatten ausgelöscht wurde, hat der Forscher per Monitoring live begleitet.
Dorf Blatten verschüttet
Experte: „Selbst der schmerzliche Felssturz am Felbertauern war sehr weit weg davon“
Interview.
Jan Beutel hat den fatalen Bergsturz, der das Schweizer Dorf Blatten verschüttet hat, begleitet. Im Interview wirft der Hochgebirgsforscher einen Blick auf Osttirol.
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