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Jubiläum für MölltalerVolksmusikstar Huby Mayer komponiert seinen 3000. Titel

In seinem Jubiläumsstück thematisiert der Mölltaler Liederschöpfer seine Kindheit am Hof der Großeltern, wo er die ersten Lieder schrieb.

Huby Mayer
Huby Mayer © KLZ/Nicole Kari
 

Eine unbändige schöpferische Kraft und musikalische Kreativität sprudelt aus dem Komponisten Huby Mayer, wie eine Quelle, die nie versiegt. Der Flattacher, der 45 Jahre mit den Original Fidelen Mölltalern unterwegs war und mit ihnen Kulthits wie „Gold Platin und Diamant“ oder „Eine Herde weißer Schafe“ schuf, hat seinen 3000. Musiktitel bei der AKM (vertritt Urheberrechte von Musikern) angemeldet.

„Ein Traum, den ich mir selbst nicht erklären kann“, sagt Mayer. „Ich glaube, es liegt an der Vielfalt. Ich hätte nicht nur Schlager oder Volksmusik schreiben können.“ So stammen auch Blasmusikstücke, Kärntnerlieder und Choräle aus seiner Feder. „Das Talent, das mir der Herrgott in die Wiege gelegt hat, bereicherte mein ganzes Leben“, ist Mayer dankbar. In seinem 3000. Werk „Hier stand mein Elternhaus“ geht es um eine besondere Geschichte: Nämlich jene des Oberschweigerhofs seiner Großeltern Marianne und Balthasar Messner in der Innerfragant. „Dort bin ich aufgewachsen, habe als zwölfjähriger Bub meine ersten Lieder geschrieben und sie der Großmutter vorgespielt“, erzählt der gelernte Fliesenleger, der 14 Instrumente spielt.

Mit der Harmonika auf dem Dach

„Meine Mutter hat mich ledig geboren und meinen Vater erst später geheiratet. Die Großeltern, Onkel und Tanten am Hof hatten mich in der Zwischenzeit so lieb gewonnen, dass sie sagten: Das Hubertl lassen wir nicht mehr gehen“, schmunzelt Mayer und erzählt von einer schönen Kindheit in bescheidenen Verhältnissen, aber mit viel Liebe: „Wenn meine Großeltern in der Mittagsstunde geruht haben, bin ich aufs Dach gestiegen und habe Harmonika gespielt.“

Bei allen Erinnerungen blutete Mayer das Herz, als der elterliche Hof vor einigen Jahren abgerissen wurde. „Ich konnte es leider nicht beeinflussen“, bedauert der Multiinstrumentalist. „Aber ich ziehe heute noch den Hut vor dem Lebenswerk meiner Großeltern.“

Sein 3000. Lied nimmt Mayer nun mit seinen Söhnen Michael (Trompete) und Manuel (Gesang), Wolfgang Kaufmann (Akkordeon), Florian Obermoser (Gitarre) und Christoph Knes (Klarinette) auf. Mayer: „Ich glaube, ich bin auf der Welt, um neue Lieder und Melodien zu schöpfen.“ Die kreative Quelle sprudelt noch lang.

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