„Die negativen Kräfte in dieser Stadt nehmen überhand. Sie verhindern eine Weiterentwicklung. 20 Jahre sind genug“, mit diesen Worten kommentierte Gmünds Bürgermeister Josef Jury Ende September seinen überraschenden Rücktritt. Ein konkreter Grund für seine Entscheidung wurde nicht genannt. Jedoch gibt es großen Widerstand gegen ein von Jury forciertes Projekt. Schon seit Monaten sorgt die geplante Ansiedlung einer Wasserstoffforschungsanlage für Diskussionsstoff. Während die wesentlichen Betreiber, die Innio Jenbacher GmbH & CoKG sowie die Schmidt Kranz Group, von einer „einmaligen Chance für Kärnten“ sprechen, weil es sich bei dem 100-Millionen-Euro-Projekt um die „erste Anlage ihrer Art weltweit“ handle, häufen sich seitens der Bürger Bedenken.