Ende September hat ein verheerender Großbrand die ehemalige Lebek-Halle in Wolfsberg vernichtet. Die Räumlichkeiten vom Lavanttaler Tanzsportclub, von einer Schneiderei, einem Fitnessstudio, einer Disko und der Indoor-Spielewelt „Jump and Play“, die eine Woche darauf eröffnet hätte, liegen in Schutt und Asche. Zwar nicht ein Raub der Flammen, aber durch das Löschwasser massiv beschädigt wurden große Teile der Kunstwerke des bedeutenden Lavanttaler Künstlers Karl Schüßler, der Ende 2010 mit 69 Jahren verstorben ist. Ein Teil konnte gerettet werden. Gemalt hat Schüßler Zeit seines Lebens. Entstanden sind aber nicht nur Bilder, sondern auch Keramiken. Sein gesamtes Lebenswerk war in Kellerräumlichkeiten der Lebek-Halle gelagert, nachdem Schloss Silberberg, in dem Schüßlers Atelier war, einige Jahre nach seinem Tod verkauft wurde.
Nach Großbrand
„Gerettete“ Werke von Karl Schüßler werden ausgestellt
Nachdem die Werke des Künstlers im Keller der abgebrannten Lebek-Halle in Wolfsberg lagerten, blieben sie vor dem Feuer verschont, doch ein großer Teil wurde vom Löschwasser beschädigt. Versichert waren sie nicht.
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