Bauleiter, Technischer Dienst oder IT – Fachkräfte für offene Stellen in diesen Bereichen zu bekommen, ist für das Land schwierig. Denn mit den Gehältern in der Privatwirtschaft kann der Landesdienst nicht mithalten. Bisher zumindest. Mit 1. Jänner 2022 soll sich das ändern. Da tritt voraussichtlich ein völlig neues Gehaltsschema in Kraft, das den Landesdienst konkurrenzfähiger macht. Die Einigung auf die Besoldungsreform, über die von der Kleinen Zeitung exklusiv berichtet wurde, ist für Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) ein „Meilenstein“. Das neue Schema bringt für Landesrat Martin Gruber (ÖVP) „Generationengerechtigkeit“, „weil es auf die Leistung bezogen und nicht mehr allein auf die Jahre, die man beschäftigt ist“.
Besoldungsreform
Aus für Zulagendschungel und Pragmatisierung
Höhere Einstiegsgehälter, flachere Entwicklungskurve, 26 Entlohnungsstufen und Aufstiegsmöglichkeiten durch Weiterbildung - das bringt das neue Gehaltsschema im Kärntner Landesdienst. Es soll mit 1. Jänner 2022 in Kraft treten.
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