Maria-Luise Mathiaschitz hatte ihre Niederlage in der Bürgermeisterstichwahl am 14. März noch nicht einmal richtig eingestanden, da gab es bereits die ersten (Um-)Deutungen des Ergebnisses: Die SPÖ sei ja die stärkste Fraktion bei den Gemeinderatswahlen geworden, daher müsse man auch Verantwortung übernehmen. Dass man bei einem Halten der Mandate von einem Erfolg sprach, war wohl der Not der Stunde geschuldet.