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KlagenfurtPolitik soll aus dem Stadtwerke-Aufsichtsrat raus

Bereits im Wahlkampf hat der wiedergewählte Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider (TK) Maßnahmen bei den Stadtwerken angekündigt. Nun sind sie auch Teil der Koalitionsverhandlungen.

© Markus Traussnig
 

Bei den Klagenfurter Stadtwerken muss sich einiges ändern - das hat der mittlerweile wiedergewählte Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider (TK) mehrfach im Gemeinderats-Wahlkampf betont. Ganz so drastisch, wie angekündigt und verstanden, werden die Eingriffe des nach der Angelobung am 8. April neuen Eigentümer-Vertreters aber offenbar nicht sein.

Kommentare (7)
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CFG
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Da gibt's ja was...

Also verstehe ich das richtig?
Sie wollen die Mitglieder des Stadtsenats, die auf die Aufsichtsratsgehälter verzichten, also gegen ebenfalls von den Parteien entsandte Aufsichtsräte austauschen, die aber dann natürlich nicht auf ihre Gehälter verzichten?
Der Benefit für die Stadt und das Unternehmen liegt hier wo genau? Oder will der neue BGM hier Günstlinge und Unterstützer versorgen?

archiv
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...... Günstlinge und Unterstützer versorgen?


... Hallo, das widerspricht den Vorgaben vom "Team Kärnten" - oder habe ich da etwas versäumt?

CFG
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Genau darum geht es

Ich verstehe auch dieses Geschwafel von den Experten nicht. Wer entscheidet denn, was die Stadtregierung als Eigentümervertreter mit den Stadtwerken vor hat? Das sollte dann am Ende des Tages auch der Stadtsenat sein, oder? Also, wozu dann noch teure Aufsichtsräte installieren, wenn man diese Positionen gleich mit den Mitgliedern des Stadtsenats besetzen kann?
Und ich gehe ja mal davon aus, dass, wenn jemand das Zeug dazu hat in den Klagenfurter Stadtsenat gewählt zu werden, er auch das Zeug dazu hat im Aufsichtsrat der STW zu sitzen.
Im letzten Scheider Interview, KLZ vom 21.3., redet er auch immer von "Experte" und "man müsste" und "man sollte" -
Dazu eine Frage. Wozu hat sich Herr Scheider zum Bürgermeister wählen lassen, wenn er nicht gewillt ist, für die Stadt zu arbeiten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen?

one2go
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ad CFG

In der Politik/Stadtsenat kann man Inkompetenz gut verbergen - im Aufsichtsrat ist dies schon sehr viel schwieriger - und im zukünftigen Stadtsenat sehe ich niemanden, der die Qualifikation für den STW AR hat - insbesondere nicht unser Bgm. !

archiv
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Politik "raus" ändert genau was?


Beispiel:
- Da gibt es einen Rechnungshofbericht - Stadtwerke Klagenfurt Aktiengesellschaft vom 17.01.2020 mit 38 "Schlussempfehlungen/Kritikpunkten" .....

- - Was ist nach nunmehr mehr als 12 Monaten von diesem RH-Bericht mit den 38 "Schlussempfehlungen/Beanstandungen" schon abgearbeitet?

-- Warum gibt es dazu keine Informationen?

-- Was ist mit den "Medien" - immerhin hat es ja im Jänner 2020 für einige Schlagzeilen gereicht?

alher
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Einen ehemaligen Vorstand zurückholen.

Der die STW geklagt hat!!! Ich glaube nicht, daß es sehr klug ist.

archiv
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Aus dem Bericht: Sogar Karré, der sehr kritisch hinschaut, sagt: "Ich sehe die Stadtwerke auf einem guten Weg."


.. Ist jetzt, einige Tage nach dem Wahlkampf und der Wahl - auch beim stadteigenen Unternehmen - wieder "alles ganz anders"?

Und was ist mit dem Wahlversprechen:
- Energiebonus (150 Euro?) für bedürftige Bürger und Strompreissenkung?