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Millionen-Veruntreuung Rechnungshof fällt vernichtendes Urteil über Klagenfurter Rathaus

Der Bericht des Landesrechnungshofes zur Veruntreuung in der Stadtkassa liegt vor. Er sieht "grobe Schwächen". Vier-Augen-Prinzip, interne Kontrolle und Trennung von Funktionen fehlten.

© Raunig
 

Der Landesrechungshof hat aufgrund der 1,76-Millionen-Euro-Veruntreuung in der Stadtkassa des Klagenfurter Rathauses im Auftrag des Landes Kärnten diese und die mutmaßlichen Malversationen geprüft. Am Donnerstag wurde der rund 80-seitige Bericht den Klagenfurter Gemeinderäten zugestellt. Dieser hat es in sich. In einer Zusammenfassung betont Direktor Günter Bauer: "Bei der Stadtkassa gab es gleich mehrere Schwachstellen im Internen Kontrollsystem, die die mutmaßlichen Malversationen möglich machten. Erstens konnte eine Person allein die Geldtransfers sowohl veranlassen als auch verbuchen. Zweitens wurden die Buchungen durchgeführt, obwohl es keine schriftliche Anordnung gab."

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joschi41
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Führung

Dass Dummheit keinen Straftatbestand darstellt ist bekannt.
Aber wie verhält es sich wenn "grobe Schwächen" zugelassen werden, und das über viele Jahre? Geht das unter Laxheit unter, und das wars dann?

Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Die führen eine Landeshauptstadt wie einen Glückshafen, Klagenfurt ist
eben anders, Stadtgemeinde , Stadtwerke alles war schon in der Presse !
Die Stadtvertretung inkl. Bürgermeisterin sind nicht in der Lage die
Ordnung herzustellen, daher wird der Wähler 2021 sicher reagieren.

gonde
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Interessant, den (die) Beamten, die mehrere hunderte Mal zugegriffen haben, wird mit keinem Wort erwähnt!

Alle gegen die Bürgermeisterin und den Magistratsdirektor! Komisch.

Peterkarl Moscher
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gonde

Ja wer trägt die Kontrollaufsicht, wer trägt die Verantwortung ? Für so
eine Unfähigkeit brauche ich keine unfähigen Kontrollorgane und schon
gar nicht einen überdotierten und überforderten Magistratsdirektor!!!

Bond
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.....

Vielleicht weil auf den Herrn ein Strafverfahren wartet.

Bond
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Mathiaschitz und Jost

Magistratsdirektor Jost ist längst überfällig. Aber was bringt schon eine Pensionierung? Wenn Jost nicht mehr zu halten ist, dann hat Mathiaschitz sicher schon Martin Strutz im Köcher.
Erst dieser Tage wurde Jost auch noch das Sportpark-Managment übertragen. Toll.
Der Fisch beginnt beim Kopf zu stinken.

saag
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Rechnungshofbericht

Ich denke das wars dann wohl mit der Frau Bürgermeisterin.

future4you
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Wozu Kontrollen

zahlt eh alles der Lastenesel namens Steuerzahler und Konsequenzen ist in diesen Sphären wohl ein Fremdwort.

ma12
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OK

Dabei lebt der Jörgi gar nicht mehr!

levis555
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Wie immer bei den Nebelkindern...

...alles sehr nebulös...

Cop42
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Konsequenzen?

Geh,...... - wir sind ja in Österreich! Politiker kennen sowas nicht!

leli
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Das kommt dabei raus,

wenn arbeit nicht durch professionalität bestimmt ist und sinnvolle regeln nicht beachtet werden, weil das ja unter kollegen nicht notwendig ist. Es werden ein, zwei sündenböcke definiert werden, ein zwei köpfe vielleicht rollen, die richtigen werden eher nicht darunter sein.

pianofisch
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Frage:

Hat ein Magistratsdirektor eigentlich auch irgendwann einmal Verantwortung für die Abläufe der Verwaltung? Oder ist das nur ein gut bezahlter Posten, der über den Dingen schwebt?
Jahrelange Schlamperei!

Phxxxx
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Das IKS wurde bereits 2007 im Magistrat eingeführt .

Im Magistrat wurde bereits 2007 unter Jost ein IKS eingeführt. Nach der Kriminalisierung von Jost 2010 haben Germ, Gunzer, Scheider und Co die
Kontrolle de facto aufgelöst. Warum wohl? Wer hat dem Kontrollamt verboten, ordentlich zu prüfen, statt nur einen Espresso mit den Herren des RW zu trinken?
Roma lucuta - causa infinita.

oscar71
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Der ist damit beschäftigt

Kleinkriege zu führen.