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Lebende SchaufensterWie die Bodypainting-Models die Innenstadt erobern

Bodypainting-Models wurden direkt in Schaufenstern in der Innenstadt bemalt. Seit heute Vormittag läuft das World Bodypainting Festival in Klagenfurt offiziell.

Auch der Lindwurm wurde zur Kulisse © Dieter Kulmer
 

Die Absperrgitter entlang des St. Veiter und Villacher Rings sowie rund um Schubertpark, Goethepark und Achterjägerpark sind wenig ansehnlich. Aus Gründen der Sicherheit und Zugangskontrolle lassen sie sich aber kaum vermeiden. Insgesamt fast 120 Zelte hat Alex Barendregt, Veranstalter des World Bodypainting Festivals, in den vergangenen Tagen aufstellen lassen. „25 Sattelschlepper voll Material wurden verbaut, rund acht Kilometer Stromkabel verlegt“, sagt Barendregt. Zum zweiten Mal nach 2017 veranstaltet er das Event, das künstlerisch bemalte Körper in den Mittelpunkt rückt, in Klagenfurt. Das Kernteam von fünf Leuten wächst zur FestivalZeit auf rund 150 Mitarbeiter und freiwillige Helfer an. „Wir haben viel gelernt und für dieses Jahr optimiert.“

So will man im kulinarischen Bereich durch eine Kooperation mit regionalen Gastronomen (Marktplatz Mittelkärnten) punkten. Auch im Kulturbereich gibt es lokale Kooperationen. Mit dem Festival-Ticket können das Museum Moderner Kunst Kärnten, die BV Galerie oder das Robert-Musil-Literatur-Haus kostenlos besucht werden. In der Stadtgalerie Klagenfurt zeigt der Südtiroler Bodypainting-Künstler Johannes Stötter die Ausstellung „The Magic Angle“.
Bereits seit Montag laufen auf dem Festival-Gelände Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene, Dienstagabend wurde im Schloss Maria Loretto beim „Body Circus“ getanzt. Am Mittwoch eroberten die lebenden Leinwände die Innenstadt. In 13 Geschäften wurden Models direkt in den Schaufenstern bemalt – eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten.

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