Vor mittlerweile zwei Jahren hat die Landeshauptstadt Klagenfurt festgestellt, dass es mit Benutzerdaten von Mitarbeitern gleich mehrere Fernzugriffe auf das interne Laufwerk der Abteilung Personal mit anonymisierten IP-Adressen aus den Niederlanden, Deutschland und Frankreich gegeben hat. Dabei ist es, wie es in der Sachverhaltsdarstellung der Landeshauptstadt an die Staatsanwaltschaft heißt, zu einem Datenabfluss von Lohn-, Gehalts- und Überstundendaten gekommen, die unter anderem den ehemaligen Magistratsdirektor Peter Jost und Projektkoordinator Martin Strutz betreffen und die schließlich auf der Online-Plattform Mediapartizan veröffentlicht wurden.
Datenleck im Klagenfurter Rathaus
Ermittlungsbehörden weiten Kreis der Verdächtigen aus
Etliche Personen wurden laut der Staatsanwaltschaft Graz mittlerweile befragt, Festplattenauswertung läuft noch. Zeitpunkt einer möglichen Anklage noch offen.
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