Am Mittwoch, 28. August, hätte im Klagenfurter Stadtsenat über einen außergerichtlichen Vergleich mit Ex-Magistratsdirektor Peter Jost diskutiert werden sollen. Dieser führt aktuell mehrere Klagen gegen die Landeshauptstadt. Der Punkt wurde vertagt. Informationen über den Inhalt des Vergleichsvorschlags, der von Josts Anwalt Michael Dietrich verfasst wurde und zu diesem Zeitpunkt bereits medial zirkulierte, erhielten die Parteien nicht. Auf einer Pressekonferenz drückten SPÖ, FPÖ und Neos einen Tag später ihren Ärger darüber aus. „Wir werden keinem Vergleich zustimmen, der der Stadt nur einen Cent kostet. Bürgermeister Christian Scheider hat die rechtswidrige Entscheidung, den Dienstvertrag von Peter Jost zu verlängern, alleine getroffen. Nur er kann sich vergleichen“, sagte FPÖ-Klubobmann Andreas Skorianz. SPÖ-Vizebürgermeister Ronald Rabitsch bekräftigte, dass es sich um keinen „Rechtsstreit zwischen der Stadt und Jost, sondern einen Rechtsstreit zwischen Scheider und Jost handelt“.