Am 1. März 2017 wurde nach rund 20 Jahren Diskurs die Flutung des Bleistätter Moores gestartet. Bis dahin war die Fläche für den landwirtschaftlichen Zweck trockengelegt. Um die Auswirkungen der Flutung zu erforschen und zu dokumentieren, war per Bescheid ein Monitoring vorgeschrieben – mit Erhebungen der Lage im ersten, dritten und fünften Jahr nach der Flutung. Jetzt gibt es das Ergebnis. "Es ist durchaus positiv", freut sich Andreas Kleewein, Geschäftsführer von Birdlife Kärnten. "Die Lebensraumentwicklung ist dort sehr erfreulich", erklärt Kleewein. "Es gibt eine große Artenzahl, die neu dazugekommen ist. Arten, die es vorher nicht dort gegeben hat, nisten und leben dort, auch für Zugvögel ist das Moor ein entscheidender Rastplatz. Ebenso sind sehr naturnahe Räume entstanden." Für den Gesamtbestand der Vogelwelt im gesamten Bundesland sei das enorm wichtig: "Denn mehr als die Hälfte aller Brutvögel sind als gefährdet zu betrachten."