Obwohl das hübsche Künstlerdörfchen Grožnjan weit über die Grenzen der Adria-Halbinsel Istrien hinaus bekannt ist, bin ich erst am Mittwoch zum ersten Mal dagewesen, als Teil einer Gruppe von Journalisten aus aller Welt. Und wie bestellt hat sich vor einem malerischen Steinhaus eine Katze in der Sonne geräkelt. Sie ließ sich von den internationalen Fernseh-, Foto- und Handykameras nicht aus der Ruhe bringen, was den Verdacht nährt, dass das Tier einen Deal mit der kroatischen Tourismuswerbung hat. Doch nach unserem Rundgang durch Grožnjan bin ich mir sicher: Die Katze bekommt nichts dafür. Sie fühlt sich hier einfach nur wohl. Verständlich.

Und wer‘s nicht glaubt, sieht an dieser Stelle ein paar Fotos davon. Angereichert sind sie mit Aufnahmen, die Kleine-Zeitung-Fotograf Helmuth Weichselbraun im vergangenen Jahr in Grožnjan gemacht hat. Auch damals ging es allen gut.

Jetzt doch per Boot von Grado nach Triest?

Exklusiv vorab: Autor Stefan Maiwald schreibt für die Kleine Zeitung regelmäßig über den Alltag in Grado. Diesmal berichtet er über die Suche nach einem neuen Betreiber für die Schiffsverbindung zwischen Grado und Triest nach der Beinahe-Katastrophe im Jahr 2024. Zuerst hat sich niemand gemeldet. Jetzt wollen gleich zwei Reedereien den Auftrag.

Behörde schränkt Wassersport ein

Das Naturschutzgebiet Isola della Cona bei Grado hat zum Schutz der dort lebenden Tiere eine Verbotszone für Stand Up Paddler und Kitesurfer eingerichtet. Die Wassersportler sind empört, ein Politiker spricht sogar von „Umweltwahnsinn“.

Geschichten aus Gorizia und Nova Gorica

Zwei Schwesterstädte und ihr Umland: Das italienische Gorizia und das slowenische Nova Gorica stehen als Europäische Kulturhauptstadt 2025 gemeinsam im Fokus. Irene Hanappi und Gai Jeger nehmen das kosmopolitische Universum in ihrem druckfrisch erschienenen Buch „Gorizia – Nova Gorica“ unter die Lupe. Am 7. Mai wird es in der Buchhandlung Heyn in Klagenfurt präsentiert. Tickets kann und sollte man schon jetzt reservieren.

Neuer Luxuszug verbindet Venedig und Sizilien

Der italienische „Dolce Vita Orient Express“ hat Fahrt aufgenommen. Der Luxuszug durchquert 14 italienische Regionen auf acht Routen, die für den gehobenen internationalen Tourismus konzipiert wurden. Das günstigste Ticket kostet 3500 Euro, Kulinarik auf Sterneniveau inklusive.

Mit dem Hausboot durch die Lagune

Man kann tatsächlich ohne Bootsführerschein durch die Lagune von Venedig „cruisen“. Ein Journalistenkollege hat diese Urlaubsform getestet und meint: „Das bedeutet antizyklisches Inselhüpfen, Seemannsgarn und ein bisschen mehr Abenteuer, als einem lieb ist“.

Das Wonderland ist wirklich ein Wunderland

Wer sich unter dem Begriff „Instagrammability“ nichts vorstellen kann, geht einfach ins Wonderland in Ljubljana. Das Restaurant in der slowenischen Hauptstadt ist - ganz bewusst - ein Paradies für Gäste, die auch gerne gute Fotos für Instagram machen. Die Chefin hat ihr Handwerk übrigens bei TV-Starkoch Gordon Ramsay gelernt.

Bedroht der Klimawandel auch Wein und Prosecco?

Das vergangene Jahr war ein Albtraum! Wetterextreme stellen die Winzer an den steilen Hängen der DOCG-Gebiete Conegliano und Valdobbiadene immer häufiger vor neue Herausforderungen. Kollege Adi Winkler hat sich umgehört, wie die erfahrenen Italiener damit umgehen.