Das Adriatief brachte dem Friaul mehrere Tage trübes Wetter und stundenlangen Regen. Die Regenfälle waren zum Teil sehr stark. Oberhalb der Straße beim Lago del Predil, dem Raibler See, sorgte der massive Niederschlag für einen Steinschlag. Ein großer Felsbrocken stürzte auf die Straße, die den See umgibt. Der Felsbrocken hat die Ausmaße eines Autos. Während des Steinschlags, der in der Nacht auf Samstag gegen 22.30 Uhr passierte, war zum Glück gerade niemand in der Nähe.
Drohneneinsatz am Montag
Die Feuerwehrmänner des Tarviser Feuerwehrpostens waren noch in der Nacht vor Ort. Sie sperrten die Straße bei der Abzweigung zum Predilpass. Es müsse noch der ganze Hang untersucht werden, um sicherzugehen, dass es in der Folge zu keinen weiteren Steinschlägen kommt, heißt es. Eine genaue Untersuchung des Erdreiches war bisher nicht möglich, da es im Gebiet auch geschneit hat. Am Montag soll die betroffene Stelle laut der Friauler Tageszeitung „Messaggero Veneto“ mit einer Drohne abgeflogen werden. Das Gebiet um den Sella Nevea ist derzeit nur über Chiusaforte und das Raccolanatal (Val Raccolana) erreichbar.
Weitere Sperre
Auch im Bereich von Tolmezzo wurde ein Straßenstück gesperrt. Es handelt sich um Straße und Gehweg zwischen dem Friedhof von Fusea und der Autobushaltestelle Richtung Cazzaso. Die betroffene Stelle wird mittels eines Monitorsystems überwacht, das Bewegungen im Erdreich erfasst.