Kroaten stöhnen unter gestiegenen Preisen im Handel. Seit 24. Jänner wird deshalb über die Konsumentenplattform „Halo, inspektore“ auf Facebook regelmäßig zu Boykotten aufgerufen. Menschenleere Geschäfte zeugten vom Erfolg der Aktion. In der Auftaktwoche wurden Lebensmittelhandelsketten, Drogerien und Tankstellen boykottiert. Umsatzeinbußen von etwa 44 Millionen Euro im Handel waren die Folge. Eine Woche später standen ausgewählte Produkte und drei Handelsketten im Visier, sie wurden boykottiert, weil man sie als besondere Preistreiber in Kroatien ausgemacht hatte.
Brot und Backwaren
Neuerlicher Aufruf zum Boykott wegen Preisexplosion in Kroatien
Seit 24. Jänner wird regelmäßig in Kroatien zu Boykotten des Handels wegen der stark gestiegenen Preise aufgerufen. Kommenden Freitag soll man auf Brot und Backwaren verzichten.
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