In Kroatien wird heute, Freitag, der Boykott gegen die Preisexplosion fortgesetzt. „Was wir am Freitag erlebt haben, war sehr vielversprechend“, sagte Josip Kelemen, Berater der Plattform Halo gegenüber Večernji list, nach einer ersten derartigen Aktion vor einer Woche. Damals wurde über die Plattform „Halo inspektore“ in sozialen Medien dazu aufgerufen, nicht im Lebensmittelhandel, Drogeriemärkten und Tankstellen einzukaufen. Breite Unterstützung dafür kam von Verbraucherschutzorganisationen, der Gewerkschaft und auch aus der Politik, selbst Minister riefen dazu auf, sich dem Kampf gegen die Teuerung anzuschließen. Darunter Wirtschaftsminister Ante Šušnjara, Umweltministerin Marija Vučković sowie Parlamentspräsident Gordan Jandroković.
Keine Einkäufe
Boykott wegen Preisexplosion in Kroatien wird noch verschärft
In Kroatien blieben vergangenen Freitag viele Geschäfte menschenleer. Heute ruft die Plattform „Halo inspektore“ erneut zum Boykott wegen auf - doch diesmal soll man auf jegliche Käufe verzichten.
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