Wie in vielen Branchen unterliegt man auch im Bestattungswesen saisonalen Schwankungen. In den vergangenen zwei Jahren hat Corona für eine merkbare Übersterblichkeit gesorgt. Der Dezember sei aber immer schon ein arbeitsintensiver Monat gewesen. So auch im gerade zu Ende gegangenen Jahr. "Im Winter ist in den Bestattungen traditionell mehr los. Das ist unbestritten und hängt in jedem Fall mit dem Klima und aktuell auch der Grippewelle zusammen. Es war mehr zu tun, als in den Monaten davor", erklärt Walter Egger, Innungsmeister der Kärntner Bestatter.
"Mehr zu tun"
Dezember war für die Kärntner Bestattungen ein "starker Monat"
Kälte und Infektionswellen spiegeln sich jedes Jahr auch in den Todesfällen wider. Von einer Extremsituation sei man aber weit entfernt. Corona hat Trend zu Feuerbestattungen gefestigt.
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