Bei Freunden und Mitgliedern der Feuerwehr ist "Feuer am Dach". Die Aufregung ist groß, in sozialen Medien gibt es unzählige Kommentare. Der Grund: Ein Feuerwehrmann bekam eine Besitzstörungsklage, weil er im Einsatz ein privates Grundstück betreten hat. "Ich nehme das mit Entsetzen zur Kenntnis", sagt Kärntens Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin. 20.000 Einsätze haben die Freiwilligen Feuerwehren im Jahr. "99 Prozent der Bürger sind dankbar, dass die Feuerwehr kommt. So etwas wie diese Klage gibt es nur ganz, ganz selten. Die Ehrenamtlichkeit und Freiwilligkeit dürfen nicht mit Füßen getreten werden", findet Robin. Doch er verlasse sich in dem Fall voll und ganz auf die Justiz. "Die Richterin wird bestimmt das Richtige tun", ist er überzeugt.
Privatgrund betreten
Klage gegen Kärntner Feuerwehrmann sorgt für Entsetzen
Ein Feuerwehrmann hat eine Besitzstörungsklage am Hals. Er ging im Einsatz einer Ölspur nach, die auf einen Privatgrund führte. Sollte er den Prozess verlieren, könnte es für ihn teuer werden.
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