Impfstart im Dezember?Eigene Impfstraßen in Kärnten für Kinder

Das Land bereitet sich auf die Kinderimpfung vor. Hausärzte werden abgefragt, ob sie auch Fünfjährige impfen. Bekannter Kinderarzt impft bereits seit zwei Monaten "Off Label".

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In Wien startete die Stadt vor einer Woche eine Kinderimpf-Aktion
In Wien startete die Stadt vor einer Woche eine Kinderimpf-Aktion © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA will in den nächsten Tagen eine Empfehlung zum Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren veröffentlichen. Nach der internationalen Zulassung und der Nutzen-Risiko-Abwägung durch das Nationale Impfgremium wird Mitte Dezember die Verfügbarkeit erwartet. Daher laufen in Kärnten die Vorbereitungen zur Verabreichung im größeren Stil.

Kommentare (6)
excalibur
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Hören Sie damit auf, Kinder und Jugendliche weiter unter Druck zu setzen!

Kinder ohne Vorerkrankung entwickeln auch im Falle einer Infektion nachweislich kaum schwerere Krankheitsverläufe. Die Impfung verhindert aber bekannterweise nicht die Weiterverbreitung des Virus auf andere, möglicherweise vulnerable Personen. Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) untermauert diese Sachlage wissenschaftlich fundiert.
Bei einer Impfung mit einem mRNA oder Vektor-Wirkstoff, der erst seit einem knappen Jahr im Einsatz ist, können Langzeitfolgen derzeit unmöglich seriös ausgeschlossen werden, auch wenn dieser weltweit bereits milliardenfach eingesetzt wurde. Wie sich die Wirkstoffe der verabreichten Präparate in 5-10 Jahren und danach auswirken werden, kann jetzt noch unmöglich vorhergesehen werden.
Kinder und Jugendliche befinden sich in der sensibelsten Phase ihrer Entwicklung – das potenzielle Risiko einer Behandlung mit einem mRNA-Präparat steht in keiner Relation zu einem möglichen Nutzen. Viel wichtiger wäre es, vulnerable Bevölkerungsgruppen besonders zu schützen. Hier kann die Impfung bei einer Infektion schwere Krankheitsverläufe nachweislich unterbinden.
Werden Sie, Herr Mückstein, geschätzte Kinderärzte mit ihren verantwortlichen Mitstreitern – drei von ihnen haben sich bereits schon zurückgezogen – im Fall von Spätfolgen für betroffene Kinder und Jugendliche persönlich haften?
Hören Sie damit auf, Kinder und Jugendliche weiter unter Druck zu setzen!

owlet123
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Und in der Steiermark wird diesbezüglich nichts geplant.

Da wartet man lieber, bis die Zulassung für diese Altersgruppe "ganz überraschend" kommt und steht dann erstmal planlos da.

wjs13
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Kinder erhalten ein Drittel der Erwachsenen-Dosis - egal, ob sie gerade ihren fünften Geburtstag hatten oder vor dem zwölften stehen.

Wie idiotisch ist das denn?
Wieso teilt uns die Kleine nicht mit, wie die zu dieser Festlegung kommen?
Die Dosis müßte doch, wie bei anderen Medikamenten auch, durch das Körpergewicht bestimmt werden.

hans31
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...

Es kommt laut Experten nicht auf das Gewicht an daher wird ein 150 kg Mensch gleich dosiert wie eine 40 kg Frau bei Erwachsenen.

Bei Kindern auf Grund des Alters eine kleinere Dose nicht auf Grund des Gewicht. Wurde gestern im TV so erklärt.

Leider gibt es unter den Impfbefürworter Idioten die auf jede Frage mit der Pferde oder anderen Blödsinn kommen, und denken damit wahrscheinlich der Sache auch noch zu dienen!

welean
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Meine Hausärztin

Hat etwas anderes gesagt. Sie versteht gar nicht, warum es nicht nach Gewicht geht. Und die lange Zeit bis zur Zulassung hat laut ihr genau damit zu tun, dass die Ema von Biontech wissen will, warum der Impfstoff nicht gewichtsabhängig dosiert wird..

Volnar
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Ja nach Körpergewicht,

so wie beim Entwurmen!!! A Pferd bekommt auch eine höhere Dosis!!!