Der Baustart der neuen Justizanstalt Klagenfurt müsse erneut verschoben werden. Mit dieser Aussage ließ Christian Ragger (FPÖ) vor Kurzem aufhorchen. Und eine Begründung lieferte der freiheitliche Nationalratsabgeordnete auch: "Der Ausbau ist für 2022 schlichtweg nicht budgetiert." Und Ragger befürchtete in seiner Aussendung, dass "das neue Gefängnis in Klagenfurt frühestens im Jahr 2028, wenn nicht sogar 2030, den Betrieb aufnehmen kann".
Faktencheck
Hat das Ministerium auf die Justizanstalt Klagenfurt vergessen?
100-Millionen-Euro-Projekt sei nicht budgetiert worden, behauptet die FPÖ. Daher verschiebe sich Baustart erneut. "Stimmt nicht", kontert das Justizministerium. Anlage werde, wie geplant, 2025 fertig sein.
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