Stornowelle in KärntenDie Eventbranche steht mit der 2G-Regel erneut vor dem Nichts

Die Auftragsbücher haben sich erst langsam gefüllt, nun erleben Veranstaltungsbetriebe eine "Stornowelle deluxe". WK Beirat der Branche fordert Planungssicherheit und Hilfen.

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WM-2014, Public Viewing in Klagenfurt: Ein Bild aus besseren Tagen für Veranstalter © Markus Traussnig
 

Nur kurze Zeit konnte die Veranstaltungsbranche seit Beginn der Coronapandemie aufatmen. Kaum ging das Licht auf den Konzertbühnen langsam wieder an, wird ihnen mit der vierten Welle erneut der Stromstecker gezogen. "Die 2G-Regel bei Veranstaltungen ab 25 Teilnehmerinnen tritt gerade eine "Stornowelle deluxe" los. Eine Stornierung nach der anderen trudelt bei unseren Betrieben ein", erklärt  Hannes Dopler, Sprecher des Wirtschaftskammer-Beirats Kärnten für die Veranstaltungsbranche.

Kommentare (4)
blackpanther
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Sie sollen sich

an den Impfverweigerern schadlos halten! Schließlich hätten wir bei einer hohen Durchimpfungsrate diese Probleme nicht! Beispiel: wenn in der Intensivstation 400 Patienten liegen und 75 % sind ungeimpft, ergibt die Rechnung, dass wenn alle geimpft wären, nur 150 Patienten versorgt werden müßten (gerechnet mi 2/3 Geimpften bei der Gesamtbevölkerung): 2/3 belegen 25 %, also 100 Personen, aliquot ergibt das driite Drittel 50 Personen. Jetzt braucht dieses Drittel 300 statt 50 Betten. Mit 150 Intensivbetten gäbe es auch keine Überlastung.

satiricus
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Es wird bald Zeit für eine klare Regelung, denn....

... schließlich wollen die bedauernswerten 'Event-Unternehmer' wissen, ob sie nun den geplanten Golf-Urlaub (in Südafrika?) buchen können......

Lepus52
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Der kleine Steuerzahler soll zahlen?

Der Steuerzahler soll für die Verluste aufkommen, die Gewinne werden steuerschonend eingestreift? Wo bleibt das vielzitierte "Unternehmerrisiko". Der Arbeitnehmer wird ohnehin zum Arbeitsamt geschickt und die Allgemeinheit zahlt dafür, dass der Unternehmer die Arbeitskraft wieder hat, wenn er sie braucht. Hört auf zu jammern, gerade diese Branche trägt Mitschuld, dass das Virus nicht zum Stillstand kommt.

satiricus
3
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"Fixkostenzuschuss, Verlustersatz, Ausfallsbonus und Kurzarbeit müssen für die Veranstaltungswirtschaft mindestens bis Mitte 2022 verlängert werden."

Wie oft soll der/die Steuerzahler(in) noch für das sogenannte 'Überleben' gewisser unternehmerischer Kreise auskommen?
Diese Leute sollten dann halt beruflich einmal umsatteln und einen der vielen Jobs annehmen, die derzeit massenhaft angeboten werden (Gastro, Hotellerie usw.).....