Je nach WohnortEltern verärgert: Schüler bleiben unterschiedlich lang in Quarantäne

An mehreren Schulen in Kärnten mussten Klassen in Quarantäne. In Klagenfurt hatten Schüler, die in der Stadt leben, zum Teil früher ihr PCR-Testergebnis als jene aus anderen Bezirken - die dann länger daheim bleiben mussten.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Während die einen Schüler schon wieder am Präsenzunterricht teilnehmen dürfen, müssen andere noch auf ihr testergebnis warten und daheim bleiben (Symbolfoto)
Während die einen Schüler schon wieder am Präsenzunterricht teilnehmen dürfen, müssen andere noch auf ihr testergebnis warten und daheim bleiben (Symbolfoto) © Kleine Zeitung
 

14 Schulklassen waren am Montag in Kärnten zum  Teil oder ganz wegen positiver Coronafälle in Quarantäne, am Dienstag waren es dann nur noch acht. Nun haben sich aufgebrachte Eltern bei der Kleinen Zeitung gemeldet: Sie berichten von Ungleichbehandlungen. Kinder, die in der Stadt Klagenfurt leben, würden deutlich schneller ein negatives PCR-Testergebnis erhalten und somit um Tage früher am Präsenzunterricht teilnehmen können als ihre Klassenkollegen aus anderen Gemeinden, die länger auf Testtermine oder Ergebnisse warten müssten - und demnach länger daheim in Quarantäne bleiben mussten. Da stellt sich die Frage: Wie ist das möglich? 

Kommentare (1)
hel80ingrid
0
1
Lesenswert?

Quarantäne

hier vermisse ich eine differenzierte Berichterstattung. Klar die Betreuung eines Kindes in Quarantäne ist nicht leicht zu bewerkstelligen. Andererseits gibt es auch Eltern, die um die Gesundheit ihrer Kinder besorgt sind und froh sind, dass die Infektionskette unterbrochen wird. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Gesundheit der Kinder irrelevant ist, in der Meinung, dass Kinder eh nicht schwer erkranken, Hauptsache die Betreuung der Kinder ist sichergestellt!
Leider gibt es sehr wohl Hinweise, dass eine covid Infektion (auch eine milde) Schäden an den Organen verursachen kann.