ReiseverkehrSchon in der Früh 15 Kilometer Stau vor dem Karawankentunnel

Auch am Samstag mussten Reisende auf der Karawankenautobahn Richtung Süden bis zu eineinhalb Stunden warten.

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Stau vor der Mautstelle an der A11 am Freitag im Gemeindegebiet von St. Jakob im Rosental
Stau vor der Mautstelle an der A11 am Freitag im Gemeindegebiet von St. Jakob im Rosental © Hermann Sobe
 

Bei der Autobahnmeisterei Zauchen und in der Asfinag-Tunnelwarte beim Klagenfurter Flughafen herrscht derzeit Hochbetrieb. "Wir haben die Mannschaftsstärke erhöht. Alle elektronischen Verkehrsleitsystem entlang der Autobahnen sind eingeschaltet", sagt Hannes Zausnig, Leiter der Abteilung "Verkehrsmanagement" in der Asfinag-Österreichzentrale in Wien.

Zusätzlich zum Streckendienst hat die Asfinag den Samariterbund Villach im Einsatz. "Speziell ausgebildete Staubetreuer der Rettungsorganisation fahren mit Motorrädern den Stau ab und versorgen die Wartenden mit Trinkwasser", sagt Zausing. Freitag am späten Vormittag betrug die Staulänge vor dem Karawankentunnel bereits fast zwölf Kilometer, Samstagfrüh dann 15 Kilometer! Anfahrtszeit: rund eineinhalb Stunden. Tendenz: steigend. Vorerst kam es zu keinen medizinischen Notfällen oder Unfällen.

Alle aktuellen Verkehrsmeldungen finden Sie hier.

Stehzeiten mussten Lenker auch wieder beim slowenisch-kroatischen Grenzübergang Gruskovje/Macelj einplanen. Richtung Kroatien waren es laut ÖAMTC am Freitag eineinhalb Stunden, in der Gegenrichtung bereits zwei Stunden. Die Folgen der dortigen Staus dürften sich dann in Österreich am Nachmittag niederschlagen, meint man beim Autofahrerklub.

Kommentare (11)
joschi41
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Konsequent

Die Menschen halten sich an das Verkündete: Niemand muss Abstriche machen, das Leben geht weiter, unser Wohlstand ist gesichert. Horrido!

2ae0034172a8647356c2ff760ba3b141
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Lustig den Herdentrieb zu beobachten

gegen diese Freunde des großen, programmierten Staus sind Lemminge intelligente Viecher.

crawler
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Eigentlich interressant:

Da stellen sich viele stundenlang in den Stau, nur um sich ja früh genug uns sicher im Süden den Virus abzuholen. Wieder zurück, haben sie dann wochenlang zu Hause Zeit, darüber nachzudenken, ob es sich gelohnt hat.

aToluna
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Sicher im Süden den Virus abzuholen.

Nicht alle, viele holen sich das Virus in Österreich ab. Bekanntlich gibt es auch bei uns.

anonymus21
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welchen Virus meinen Sie

Den Urlaubs Virus oder stellvertretend für die ganzen ehemaligen Kriegs Flüchtlinge bzw Gastarbeiter den Heimat Virus?

SANDOKAN13
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Drumm müssen wir Samstag fahrn

wenn alle fahrn. (Mike Krüger, 1976(!!)) Stauer FAn Klub Lied

Hapi67
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Man sieht bereits,

wie beeindruckt die Leute vom Klimawandel sind und Ihr Verhalten mit Verzicht anpassen.

Der Mensch ist lernfähig

Vielen Dank

Amadeus005
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Keiner fliegt

Und die Distanz ist geringer. 🙄

SANDOKAN13
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Fahre 99 %

meiner Erledigungen mit dem Rad. DA wird ein Flug nach Griechenland wohl drin sein.

Amadeus005
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Interessanter Aspekt. Gönnen wir uns 1000 Liter Sprit pro Jahr

Das wären 25000 km Flug, oder 25000 km zu Zweit in der Familienkutsche, 20000 km alleine im Kleinauto, oder 10000 km alleine im SUV.
Kann dann jeder entscheiden, was sie/er damit macht. Anstatt 1000 dann bald 500.

pehe99
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Idee ist nicht von der Hand zu weisen...

analog zu CO2: Sprit-Zertifikate und diese - als Anreiz - handelbar, why not