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16.000 KrankengeschichtenMedizinhistorischer Schatz geht auf Wanderschaft

Rettung historischer Krankenakte der psychiatrischen Abteilung des Klinikums Klagenfurt wird fortgesetzt. Landesarchiv übernimmt das Material.

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"Krankengeschichten, nach Zahlen abgelegt", sagt Dagmar Wirnig
"Krankengeschichten, nach Zahlen abgelegt", sagt Dagmar Wirnig © Krainz
 

Läuft alles nach Plan, kann der Neubau in einem Jahr bezogen werden. Das aus dem Jahr 1877 stammende Gebäude der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie auf dem Klinikum-Gelände in Klagenfurt wird dann Geschichte sein.

Die Mitarbeiter werden noch heuer mit der Übersiedelung beginnen. Auf Wanderschaft geht aber noch ein anderer wichtiger Teil der alten Psychiatrie, der, wie Primar Herwig Oberlerchner sagt, ein "medizinhistorischer Schatz" ist: rund 16.000 Krankengeschichten. "Anhand dieser Akten lässt sich die Entwicklung der Behandlung von psychisch kranker Menschen nachvollziehen. Die Vorgeschichte einer Schizophrenie ist wichtig, wenn beim selben Patienten später eine zweite diagnostiziert wird", erklärt Oberlerchner. Diese Dokumente seien aber nicht nur für die Forschung, sondern auch für Angehörige oder für Familienrekonstruktionen wertvoll.

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