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Peter GranigFH-Rektor: „Es ist eine absolute Ernüchterung eingekehrt"

Reines Online-Lernen bleibe eher an der Oberfläche und ist weniger gut abrufbar, Studierende seien müde geworden, meint Peter Granig, der Rektor der FH Kärnten. Vieles bleibe auf der Strecke.

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Rektor Peter Granig im Corona-bedingt – noch – leeren Audimax der der Fachhochschule Kärnten in Villach: „Wir haben durch die Pandemie weniger als ein Prozent der Studierenden verloren“
Rektor Peter Granig im Corona-bedingt – noch – leeren Audimax der der Fachhochschule Kärnten in Villach: „Wir haben durch die Pandemie weniger als ein Prozent der Studierenden verloren“ © Kleine Zeitung / Weichselbraun
 

Belastet die Verlagerung der Lehre und des Lernens in den virtuellen Raum Lehrende und die Studierenden an der FH Kärnten?
PETER GRANIG: Wir haben die Krise gut gemeistert, waren auch gut vorbereitet. Nach dem Schock, der folgenden Euphorie ist nun Ernüchterung bei den Studierenden eingetreten. Berufsbegleitend Studierende, meistens älter und selbstorganisierter, können dem Ganzen einiges abgewinnen. Für jene, die frisch nach der Matura ein Bachelorstudium machen, ist es wesentlich herausfordernder. Strukturen fehlen, das soziale Interagieren, der Austausch von Mensch zu Mensch, sind auf der Strecke geblieben. Wir merken bei den Studierenden eine Müdigkeit. Diese sind überwiegend sehr froh, wenn es wieder in die Präsenzlehre geht. Auf der Strecke blieb ja auch das soziale Lernen und der Austausch mit Kommilitonen.

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