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Debatte um LagerungKärntner Bauern und Naturschutz einigten sich im Siloballen-Streit

In mehreren runden Tischen fanden die zuständigen Landesräte Martin Gruber (ÖVP) und Sara Schaar (SPÖ) eine Lösung. Siloballen dürfen nun ein Jahr lang, Rundholz darf zwei Jahre lang in der Natur zwischengelagert werden.

Die Kärntner Bauern dürfen jetzt ihre Siloballen ein Jahr lang und nicht mehr nur neun Wochen auf der Wiese lagern (Symbolfoto)
Die Kärntner Bauern dürfen jetzt ihre Siloballen ein Jahr lang und nicht mehr nur neun Wochen auf der Wiese lagern (Symbolfoto) © Jürgen Fuchs
 

Ein Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts sorgte im Vorjahr für einen Streit zwischen Kärntner Bauern und den Naturschutzbehörden. Darin hieß es, dass Landwirte Siloballen und Rundholz nicht länger als neun Wochen in der Natur lagern dürfen, danach müssen sie diese entweder zum Hof oder auf einen genehmigten Lagerplatz bringen. Von den Bauern hagelte es daraufhin heftige Kritik: Siloballen lasse man normalerweise auf der Wiese liegen, bis man sie benötigt, hieß es. Denn wird die Plastikhülle beim Transport verletzt, könne das Futter verderben.

Kommentare (3)
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future4you
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Bitte

bei der Lagerung der Ballen und des Holzes für die Aufbereitung der Hackschnitzel auch aufs Landschaftsbild Rücksicht nehmen.
vielleicht gelingt es auch umweltfreundliche Siloballenverpackungen zu entwickeln.

klaxmond
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Es wäre schön

wenn auch die Bauern (e nicht alle) dann auch den Kunststoff zusammenräumen und ordentlich entsorgen würden.

duMont
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Es wäre schön

wenn unsere Tiere nicht Futter, dass ein Jahr lang schutzlos der Witterung ausgesetzt wird und in Kunststofffolien verpackt ist essen müssen.
Das schmeckt sicher nicht mehr so gut wie frisches Gras oder Heu.