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Tragödie am SüdringNach tödlichem Unfalldrama: Anzeige gegen Polizeimitarbeiterin

Verwaltungsbedienstete soll in elektronischen Ermittlungsakt geschaut haben, obwohl sie dazu nicht berechtigt ist. Landespolizeidirektion erstattete Anzeige. Kfz-Gutachten zu Unfall in Klagenfurt liegt vor.

Zeichen der Trauer und Fassungslosigkeit nach dem Unfall
Zeichen der Trauer und Fassungslosigkeit nach dem Unfall © Markus Traussnig
 

Zwei junge Männer sind in der Nacht auf 6. März bei einem Verkehrsunfall in Klagenfurt ums Leben gekommen. Die Südring-Tragödie hat jetzt ein ungewöhnliches Nachspiel: Die Landespolizeidirektion (LPD) Kärnten hat Anzeige gegen eine ihrer Mitarbeiterinnen erstattet, wie LPD-Sprecher Rainer Dionisio bestätigt. Und zwar wegen Verdachts des Amtsmissbrauchs.

Kommentare (10)
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GordonKelz
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Ja....so geht es teilweise zu mit unseren

Daten...nicht sehr vertrauenserweckend...!
Gordon

zill1
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Mord

Wie es momentan ausschaut und ja auch von der Freundin eines dieser Toten bestätigt wurde fuhr dieser Täter viel zu schnell ! Also was ist da tragisches dran wenn eine polizistin Akteneinsicht nimmt ?? Oder ist es so das etwas vertuscht wird weil die Eltern ja BEAMTE sind??

fritzthecat333
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Mord ist mit Vorsatz

1.) Also vorsätzlich (mit konkreter Tötungsabsicht) wird der Fahrer wohl nicht gehandelt haben. Somit ist "Mord" die falsche Bezeichnung.

2.) Es gibt Dienst- und Datenschutzvorschriften und diese wurden offensichtlich vorsätzlich verletzt. Das hat mit "Vertuschung" primär nichts zu tun.

3.) Erst denken, dann prüfen, DANN erst schreiben ;)

zill1
2
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Mord

Wenn einer mit voller Absicht viel zu schnell fährt nimmt er in Kauf das andere zu Schaden kommen ! Also in voller Absicht ! Und das ist kein tragischer Unfall sondern Mord! Wie kommen unschuldige dazu getötet zu werden ? Und beim zweiten Punkt hat Sie einen Fehler gemacht, aber wenn ich nix zum verbergen habe kann doch jeder Einsicht nehmen !

Monte570
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Liebe Kleine Zeitung

Bitte, bitte schreiben sie oder fragen sie an warum so viele Radarkästen unbestückt sind.
Ohne persönlichen Grund hat sie sicher nicht nachgeschaut. OK, nicht in Ordnung,
Die Familien haben ein schweres Los.
Die Schlagzeile ist sehr entbehrlich.

KleineZeitung
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@Monte570

Danke für Ihre Anregung.
LG aus der Redaktion!

EhEgal
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Und trotzdem hat sie in dem Akt genau nichts verloren

wenn sie keine Erlaubnis dafür hat. Nachdem lt. Medien auch die Eltern des leider verstorbenen Lenkers bei der Polizei tätig sind wirds wohl blanke Neugier gewesen sein. Die Akteneinsicht war mehr als entbehrlich.

Und die Veröffentlichung dient sicher auch der Abschreckung von Nachahmern.

crawler
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@EhEgal

Da Stimm ich zu, dass sie im Akt nichts zu suchen hat. Aber wieso wird darüber die Presse informiert? Ist das nicht genauso Diszi-verdächtig? Oder gilt das nur für niedere Dienstgrade?

Quack9020
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Falsch

Wie im Artikel oben richtig erwähnt, ist der Überlebende des Unfalls der vermeintliche Lenker und das Gutachten wird es belegen. Die Eltern von S. sind beide Polizisten. Und S. ist wie L. leider verstorben. S. war der Fahrzeughalter und ist definitiv nicht gefahren.

Der Überlebende hat abartige Videos zum Unfall gepostet und Aussagen getätigt, dafür soll er sich schämen. Auch ist er erneut aufgefallen, siehe vorherige Artikel zu dem Thema.

Er hat in den Videos offen gesagt, dass er keinen Bedarf sieht, den Eltern sein Beileid auszusprechen.

Die Frau in dem Artikel bekommt jetzt die volle Härte des Gesetzes zu spüren. Und der Typ fährt ganz normal weiter in der Gegend herum.

Verrückte Welt.

chh
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Ihre Ausführungen

klingen so, als ob die Frau bereits hart bestraft worden wäre und dem mutmaßlichen Lenker nichts passieren wird. Wir leben in einem Rechtsstaat und Vorverurteilungen haben da keinen Platz. Wenn sich seine Schuld herausstellen sollte wird er vermutlich deutlich schwerer bestraft werden. Und was immer er getan oder nicht getan hat, hat mit der offensichtlich ungerechtfertigten Akteneinsicht der Frau überhaupt nichts zu tun.