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KärntenImmer mehr Pfarrhäuser sind zu kaufen oder zu mieten

Alte Priester scheiden aus, junge fehlen, kleine Pfarren sind ohne eigenen Pfarrer. Der Pfarrhof bleibt leer und renovierungsbedürftig. Was tun? Diözese und Pfarre stehen vor großen Entscheidungen.

Der Pfarrhof in Zweikirchen wird verkauft. Nicht nur Vierbergler kennen ihn.
Der Pfarrhof in Zweikirchen wird verkauft. Nicht nur Vierbergler kennen ihn © KK/Diözese-Bauamt
 

Der Volksmund würde sagen: „Es ist ein Kreuz mit den pfarrlichen Gebäuden.“ Priester gehen in Pension oder sterben, das renovierungsbedürftige alte Pfarrhaus bleibt leer zurück. Was tun? Für Kärntner Pfarren und die Diözese wird das stets aufs Neue zur brisanten Frage. Sinkende Priesterzahlen und weniger finanzielle Mittel für den Erhalt oder Renovierungen verschärfen den Entscheidungsdruck. Was tun mit dem Mesnerhaus, dem Pfarrhof samt Wirtschaftsgebäude? Pfarre und Diözese entscheiden gemeinsam, „wir fahren nicht drüber“, betont Bischof Josef Marketz. „Die Pastoral wird sich ändern. Wir werden nicht mehr an jedem kleinen Ort einen Priester haben", sagt der Bischof.

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