Krankenschwester berichtetAusnahmezustand auf der Station: „Schwester, ist Covid noch immer da?“

Sylvia Supanz ist alleinerziehende Mutter und OP-Schwester, derzeit hilft sie auf der Corona-Station im Klinikum Klagenfurt. Die Kräfte schwinden nicht nur bei Patienten.

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Krankenschwester Sylvia Supanz versieht ihren Dienst nun auf einer Covid-Station
Krankenschwester Sylvia Supanz versieht ihren Dienst nun auf einer Covid-Station © KLZ/Helmuth Weichselbraun
 

Mit 389 Covid-Erkrankten – das sind 24 mehr als am Sonntag – verzeichneten Kärntens Spitäler am Montag einen Höchststand. 355 stationäre Betten sind belegt (plus 25 binnen 24 Stunden), dazu kommen 28 Intensivbetten, die genutzt werden und sechs Beobachtungsbetten.
Die Pandemie wird zunehmend zum Drahtseilakt für die Krankenanstalten, Betten werden ständig umgeschichtet, damit Kapazitäten erhöht werden können, im Gleichklang damit das Personal. Stellvertretend für viele erzählt die diplomierte Krankenschwester Sylvia Supanz (40) aus Klagenfurt, wie Pflegekräfte diese Krisensituation erleben.

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Danke für Ihr Verständnis.

christakind71
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DANKE

Liebe Frau Supanz,
ich möchte Ihnen und Ihren KollegenInnen einen unsagbaren herzlichen Dank 💓 - auch im Namen meiner kleinen 4 Personen Familie - ausdrücken, dass Sie ALLE sich mit einer derartigen Aufopferung - unter äußerst schweren Bedingungen und unter Einschränkung der persönlichen Belange - um diese armen Menschen kümmern. Ich kann nur für Sie und das gesamte restliche medizinische Personal hoffen🙏🙏 , dass sich die Anzahl der in Krankenhäusern und vor allem auf den Intensivstationen befindlichen PatientenInnen so schnell wie nur möglich verringert - selbstverständlich im positiven Sinn 😃.

wintis_kleine
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Eigentlich kann man nur DANKE sagen

-Dafür, dass ich weiß, dass meine Eltern (82 und 79 und nicht im besten Zustand) im Fall der Fälle auf menscehn wie Sie treffen.
-Dafür, dass meine Schwiegereltern (77 und 75 mit überstandener Krbeserkrankung) auch bei Ihnen gut aufgehoben wären
- Dafür, dass Sie Ihr eigenes Leben und Ihre eigene Gesundheit riskieren, es in Kauf nehmen, Ihr Kind kaum mehr zu sehen, sich massiv selbst einschränken, um wildfremden Menschen Hilfe leisten zu können.
Ein herzliches und aufrichtiges DANKE dafür und ich hoffe sehr, dass meine Eltern und Schwiegereltern Ihre oder die Hilfe Ihrer KollegInnen nicht in Anspuch nehmen müssen, obwohl Sie sicher Ihr Besstes für sie geben würden und dass Sie selbst möglichst bald wieder in ein geordnetes Leben zurückkehren können.

future4you
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Die DRC - „Daumen runter Community“

wird Gott sei Dank immer geringer. Denn auch sie merken schön langsam, dass es auch sie treffen könnte und sie dann dankbar sein können, wenn sie nicht von Menschen behandelt und betreut werden, die zur DRC gehören.
Einen Bodensatz von Menschen jedoch, der reflexartig und ohne nachzudenken immer den Daumen nach unten richtet, wird es immer geben.

Mein Graz
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Hochachtung und Dank

Danke, dass ihr euch unermüdlich bis zur Erschöpfung einsetzt.
Mit größter Hochachtung ziehe ich den Hut vor euch.

Den Maßnahmen-Verweigerern lege ich wieder einmal nahe: geht in euch! Ist es wirklich zu viel verlangt, ein paar Vorschriften einzuhalten und ein paar Wochen zurück zu stecken?

Und bevor hier wieder die üblichen Kommentare auftauchen:
Verweigerung ist nicht gleichbedeutend mit Kritik.
Kritik an den Maßnahmen kann man jederzeit äußern, das tu ich auch, weil viele Maßnahmen zu spät gekommen sind.
Verweigerung der Maßnahmen ist dämlich.

carpe diem
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7 Daumen runter. Was haben Sie nicht verstanden?

Ich bitte um Antworten, das würde ich nämlich wirklich gerne wissen, was man an diesem Kommentar negativ finden kann.

satiricus
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Bei den "Daumen runter" - Kandidaten endet....

... der geistige Horizont bereits beim Brett vorm Kopf.
Anders lässt sich das Verhalten sonst nicht erklären.

47er
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Inzwischen sind es schon 11 Egoisten.

Bedenklich ist es für mich nur, dass es gefühlt gar nicht die Jungen, sondern die verbohrten Hornochsen und Was-wird-schon-sein-Weibern (teils im Frühpensionistenstadium) sind. Die auch am Wochenende vor dem 2. Lockdown noch schnell unter seinesgleichen mussten. Im Geschäft vielleicht noch die Maske bis unter die Nasenspitze getragen, aber vor dem Verladen schnell noch alle auch anwesende Bekannten (schon teils ohne Maske) begrüßen und gemeinsam etwas genießen. Ergebnis bekannt, und jetzt wartens auf die große Neueröffnung, Das Notwendigste kann man ja auch jetzt besorgen, ein bisserl fasten schadet einigen auch nicht.

lieschenmueller
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@carpe diem - wissen was?

Kann ich Ihnen schon sagen. Die eigene Verbohrtheit und wenn der Nickname "mein Graz" erscheint, das Abreagieren müssen mit einem simplem Daumen nach unten.

Für etliche hier erspart das Forum den Gang zum Vogldoktor!

mobile49
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@lieschenmueller

ich lache noch immer wegen deines " vogeldoktors "
danke !

rehlein
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@lieschen

Dem kann ich nur beipflichten!

Bei manchen genügt hier der nickname einiger user, um schon mal den roten Daumen zu drücken - egal was gepostet wurde, man ist auf jeden Fall degegen.

@Mein Graz: Volle Zustimmung!

Mein Graz
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@lieschenmueller

Das ist der Beißreflex.
Bei Fischen versteh ich den ja. Menschen sollten schon eine höhere Entwicklungsstufe aufweisen.... 😂

mobile49
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@lieschenmueller @Mein Graz @carpe diem

schaltet den ton weg bei gewissen damen und herren und ihr habt das gefühl , dauernd vor dem aquarium zu stehen ;-))))
von wegen beißreflex und fische

carpe diem
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Danke.

Trotzdem nicht nachvollziehbar.

future4you
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Ein herzliches Danke

an alle die Ihr immer wieder, besonders aber in den Ausnahmezeiten wie diesen, rund um die Uhr und zu äußerst erschwerten Bedingungen für uns da seid.
Ihr seid für alle da, auch für die Leugner, Verharmloser, für diejenigen, die andere in Gefahr brachten und bringen und auch für die, die sich über das simple Tragen einer Maske auskotzen und es ablehnen sie zu tragen.
Ohne Euch würden die Statistiken in puncto Wiedergenesene und an, bzw. mit Corona Verstorbene ziemlich triste ausschauen.

mobile49
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aber der "durchschnittsbürger"

fühlt sich allein durch die einschränkungen und das kurzzeitige masketragen über die gebühr belastet .

denkt denn keiner über seinen horizont hinaus ?

jedem geht das virus auf die nerven .

jeder darf tun und lassen was er will - solange er damit die freiheit und die unversehrtheit des anderen nicht beschneidet .

und die unverantwortlichen beschneiden die freiheit der krankenhausmitarbeiter , pflegekräfte , polizisten , freiwilligen helfern und und berufsrettung und -feuerwehrmenschen und und und
über alle gebühr . und sagt nicht , das sei ihr job . ihr job ist auch ohne diese pandämie anstrengend genug !!!

virus + egomanen + dummköpfe haben hochsaison

punkt

websn0805
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Daumen 👎

Kann ich hier gar nicht verstehen.. sind wahrscheinlich genau diejenigen die im Kommentar beschrieben wurden 🥴

satiricus
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@mobile: Danke für diesen ausgezeichneten und absolut zutreffenden Kommentar!

Das Traurige an der ganzen Situation:
Da gibt es in Ö eine Oppositionspartei, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die ganze Misere herabzuspielen (Grippe-Vergleich) und zB provokativ ohne Masken umherzulaufen und vermeintliche Kritik laut schreiend anzubringen (Kickl, Belakowitsch & Co).

mobile49
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@satiricus

gibt es nicht ein uraltes sprichwort :
"wer schreit hat unrecht" ?

satiricus
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@mobile:

Ich kenn auch noch ein anderes Sprichwort in Zusammenhang mit 'schreien':
"Schreien ist ein Zeichen von Schwäche"