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WeltrekordKärntner Rollstuhlfahrer macht 70-Meter-Bungee-Sprung

Kraftsportler Franz Müllner und Josef Wieland aus Oberkärnten stellten einen Weltrekord auf. Wieland sprang samt Rollstuhl 70 Meter in die Tiefe, Müllner hielt das Seil, an dem Wieland hing, mit bloßen Händen fest.

Josef Wieland und Franz Müllner nach dem Sprung
Josef Wieland und Franz Müllner nach dem Sprung © Rekordinstitut/KK
 

Ein halbes Jahr lang haben Josef Wieland und Franz Müllner dem Tag entgegengefiebert. Am Samstag war es dann so weit: Der Oberkärntner Josef Wieland - er ist querschnittgelähmt und sitzt im Rollstuhl - wagte einen Weltrekord-Versuch. In Recklinghausen in Deutschland stürzte er sich samt Rollstuhl aus 70 Metern Höhe in die Tiefe  – an einem Bungee-Seil hängend. Wobei das Seil  von seinem Freund Franz Müllner mit beiden Händen festgehalten wurde. Für den Fall der Fälle gab es eine Notfallsicherung. Mit einem Kran wurden beide nach oben gezogen, dann sprang Wieland aus der Kabine. Extremsportler Franz Müllner, auch als "Austrian Rock" bekannt sagt: "Sepp sah mir in die Augen und warf sich im Rollstuhl sitzend rückwärts aus der Kabine. Wenn ich an diesen Moment denke, stellt es mir jetzt noch die Gänsehaut auf." Zahlreiche Deutsche Medien haben über den Bungee-Weltrekord in Recklinghausen berichtet. "Rolli-Fahrer Sepp machte den 70-Meter-Bungee-Sprung" schrieb etwa die Bild Zeitung im Ruhrgebiet. Wie der WDR berichtet, bestätigt auch das "Rekord-Institut für Deutschland": Der Weltrekord gilt! "Laut jubelnd landen die beiden Sportler schließlich wieder auf dem Boden", berichtet der WDR nach dem Sprung.

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