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Betroffene erzählenUnwetter in Kärnten: „Der Hang rutschte bei der Haustür herein“

Reportage aus den Unwettergebieten: Spuren in Oberkärnten werden langsam beseitigt. Es bleiben Angst und persönliche Schicksale, aber auch eine Welle der Hilfsbereitschaft.

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Pfarrgemeinderatsobmann Siegfried Reichhold vor dem Pfarrhaus in Flattach
Pfarrgemeinderatsobmann Siegfried Reichhold vor dem Pfarrhaus in Flattach © Willi Pleschberger
 

Am Himmel dröhnt ein Militärhubschrauber, der Medikamente und Nahrung zu jenen Oberkärntner Gehöften fliegt, die nach den Unwettern noch immer von der Außenwelt abgeschnitten sind. Feuerwehrleute sind allgegenwärtig, pumpen Wasser ab und säubern Straßen. Polizisten leiten den Verkehr um. Es stinkt nach den Abgasen der Bagger und Lastwagen, die tonnenweise Geröll abtransportieren. Menschen versinken bis zu den Knien im Schlamm, wenn sie mit Schaufeln die Gebäude und Wege von Erde, Wurzeln, Schutt befreien. Es sind weit mehr Personen, als in den betroffenen Häusern in Stall, Obervellach oder Flattach tatsächlich wohnen. Freunde haben Urlaub genommen, um zu helfen. Nachbarschaftshilfe. Unentgeltlich.

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