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KärntenKirchenaustritte: So wird versucht, die Katholiken umzustimmen

Die Zahl der Kirchenaustritte ist in der Diözese Gurk im Vorjahr um 16,8 Prozent gestiegen. Nur ein kleiner Teil davon sei auf die Causa Bischof Schwarz zurückzuführen.

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3526 Kärntner sind im Vorjahr aus der katholischen Kirche ausgetreten (Symbolfoto)
3526 Kärntner sind im Vorjahr aus der katholischen Kirche ausgetreten (Symbolfoto) © Kleine Zeitung/Weichselbraun
 

Die Zahl der Kirchenaustritte ist in der Diözese Gurk im Vorjahr gestiegen - und zwar um 16,8 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Damit liegt man deutlich über der österreichweiten Steigerung von 8,7 Prozent. Insgesamt sind im Vorjahr 3526 Kärntner aus der Katholischen Kirche ausgetreten, im Jahr 2017 waren es 3019. Die Gründe dafür seien ganz unterschiedlich - und nicht ausschließlich auf die Aufarbeitung der Ära Bischof Alois Schwarz zurückzuführen, sagt Diözesanökonom Finanzkammerdirektor Franz Lamprecht: "Eine leichte Steigerung der Austritte ist darauf zurückzuführen. Aber viele Mitglieder haben uns auch signalisiert, dass der Weg des Diözesanadministrators der einzig richtige ist und sie deshalb bleiben." Wichtig sei den Katholiken dabei, dass das Domkapitel mit Administrator Engelberg Guggenberger dafür sorge, dass die Causa vollständig aufgeklärt werde und man dann die nötigen Konsequenzen ziehe. "Das wichtigste ist, dass die Kirche glaubwürdig bleibt", sagt Lamprecht.

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