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Kärntner KircheVorwürfe und Maulkorb vor dem Start der Visitation

Spannung und Fragen in Katholischer Kirche Kärnten vor apostolischer Visitation. Kritiker halten Erzbischof Franz Lackner für befangen. Der weist das zurück und kündigt Visitation in großer Objektivität an.

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Als Fußballfreunde beim ÖFB-Cupfinale in Klagenfurt: Erzbischof Lackner, Bischof Schwarz
Als Fußballfreunde beim ÖFB-Cupfinale in Klagenfurt: Erzbischof Lackner, Bischof Schwarz © KLZ/Markus Traussnig
 

Wann geht es los? In Kärnten wird darüber gerätselt, wann der Salzburger Erzbischof Franz Lackner im Auftrag Roms mit seiner Visitation der Diözese Gurk-Klagenfurt beginnt. Kärnten ist seit dem Wechsel von Bischof Alois Schwarz im Sommer nach St. Pölten im Fokus einer breiten Öffentlichkeit und von Prüfern. Schwarz wird Misswirtschaft im millionenschweren Bistum, dem Mensalgut des jeweiligen Kärntner Bischofs, vorgeworfen und seine Abhängigkeit von seiner engen Vertrauten Andrea Enzinger, nunmehr als „Schattenbischöfin“ bezeichnet.

Kommentare (11)

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TrailandError
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Dieser Artikel ist nicht mehr im KZ WEB sichtbar

Liebe Redaktion. Ihr Mut die Dinge öffentlich zu kommunizieren und auf den Tisch zulegen war grossartig. Was mich etwas erstaunt ist die Tatsache das sämtliche Artikel um die Causa Schwarz jetzt nach einem Tag als nicht mehr aktuell entgestuft werden und man diesen Artikel und " keinen" anderen Artikel zu Schwarz in der KL-Zeitungs- App mehr findet. Zufall oder Anweisung von ganz oben ?! Ich hoffe ihr als Team knickt jetzt nicht ein. Wir müssen am Drücker bleiben !!!!

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47er
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Was erwartet man sich von diesen verlogenen Kirchenfürsten?

Es ist schon peinlich, die "normalen" Dorfpfarrer und vermehrt auch deren Diakone geben ihr bestes und müssen sich dafür die Klagen der Gläubigen anhören. Wenn der Großteil des fehlenden Geldes zumindest für die Seelsorger in bedrängten Gebieten verwendet worden wäre, die Aufregung gäbe es wahrscheinlich nicht. So hat anscheinend eine "Bischöfin" die Organisation zu ihrem Vorteil übernommen und er hat es sich bei ihr gutgehen lassen, nun soll das ein Freund geheim prüfen? Schlimmer geht's nicht! GsD sind wir schon zumindest teilinformiert, dass eine völlige Vertuschung wohl nicht mehr möglich ist.

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pink69
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war

ja auch jedem klar das die Kirche genau den "falschen" für diese heikle Sache nominiert. Das ist ein weiterer Skandal und mit solchen Machenschaften wird die Kirche immer mehr Zuspruch verlieren und immer mehr Menschen austreten. Das diese eitlen Herren und Vertuscher nicht einmal etwas nachdenken und hier transparenz zeigen können ? Einfach hergehen und einen anderen Visitator nominieren und Ruhe kehrt ein/ Nein die müssen auf einen befangenen Lackner bestehen. Ich hoffe nur das das Zivilverfahren und hier kann die Kirche zum Glück nicht intervenieren, Herrn Schwarz genug anlasten wird und kann, dass dieser Realitätsfremde auch eine gerechte Strafe bekommt. Diese jetzigen Aktionen der Kirche, bringt diese immer mehr in Bedrängnis und wird immer unglaubwürdiger. Das ist auch an Herrn Kardinal Schönborn gerichtet. Wa ist mit Ihnen ?? warum schreiten Sie nicht ein und benennen einen anderen Visitator als den Lackner, wenn im Vorfeld schon soviel Unmut herrscht ? Wahrscheinlich beuteln Sie sich wieder ab und sagen das Rom zuständig ist- dann wäre es wohl an der Zeit, dass Sie sich ins Zeug legen und versuchen dies raschest zu klären..damit Sie endlich Ihr scheinheiliges Gehabe los werden.

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Henry44
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Gut ist die Optik nicht,

wenn Erzbischof Lackner das Verhalten seines Freundes Schwarz kritisch durchleuchten soll. Jeder weiß, dass es nahezu unmöglich ist, völlig neutral zu bleiben und ohne Ansehen der Person vorzugehen. Lackner hätte dem Nuntius sagen sollen, dass man ihm Befangenheit vorwerfen wird, selbst wenn er noch so objektiv ermitteln sollte.

Diese Vorgangsweise des Vatikans ist nicht klug, sie nährt nur weitere Gerüchte und wird das Ergebnis der Visitation, wie immer es aussieht, im Aussagewert mindern.

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GordonKelz
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WO...

...bitte ,ist mein Kommentar?
Gordon Kelz

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enzianbrenner
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geschmeckt

hat es wohl jemanden nicht!

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walterkaernten
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religionen

Für ALLE Religionen weg mit den steuerbefreiungen.
ALLES TRANSPARENT für die RELIGIONEN selbst und ALLE nebenorganisationen.

Das selbe für PARTEIEN, AK, Gewerkschaften und und und.....

Da geht sicher viel Steuergeld verloren.
NATÜRLICH auch die grossen wie GOOGL etc. in VOLLE Steuerpflicht nehmen und keine alibihandlungen .

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ulrichsberg2
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Richtig.

Warum sollen wir Steuerzahler, mit unserem hart erarbeiteten Geld und dieses danach brav abliefern, aus Frust nicht auch einmal mit der Faust am Tisch hauen, und damit zum Ausdruck bringen, dass wir das so nicht mehr hinnehmen - wie sich das hier und oft auch auf vielen anderen Gebieten zeigt.
Selbstreinigung wird gefordert - Gelbwesten-Proteste wie in Frankreich, die sollen uns erspart bleiben.

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joschi41
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Provinzoberer

Dass EB Lackner Dr. Schwarz im Jagdhaus auf der Flattnitz besuchte muss man ihm nicht vorwerfen, zumal ihm als Metropolit der Erzdiözese Salzburg die Aufsichts- und Leitungsfunktion zukommt. Seine Pflicht wäre es gewesen die Bischofskongregation beizeiten einzuschalten. Jetzt die unterlassene Aufsicht im Wege der Visitation nachzuholen, das passt nicht zusammen. Es ist nicht ganz klar, ob EB Lackner freundschaftlich weggeschaut hat oder ob er Von Schwarz ebenso getäuscht wurde wie Kärntens Bevölkerung.

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TrailandError
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Aussitzen, das Mitterl der Vergangenheit!

Ich möchte darauf hinweisen, das die Vorgangsweise von Schwarz und Co. einen völlig falschen Verständnis von Problemlösungsansätzen und ihrer Kommunikationskultur entspringt. Aussitzen und die Anderen hinterrücks beschuldigen geht gar nicht! Wenn „er“ weiter glaubt , das es in dieser Causa noch um ihn geht, nimmt er sich zu wichtig. Vielmehr steht das System Kirche auf dem Prüfstand!
Ich habe das im „kleinen“ Pfarrverband selber miterlebt, wenn die Überbringer der schlechten Botschaft selbst zur Zielscheibe von Anfeindung und In Folge Ausgenzung erlebt. Dabei wäre es so einfach, die Dinge gehören schonungslos auf den Tisch. Und vor Allem sollte man dann auch offen in alle Richtungen kommunizieren . Übrigens, wie das in den meisten Familien tagtäglich passiert, wenn Probleme auftreten . Gerade da aber meint die Kirche „ Kompetenz „ zu besitzen.

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joschi41
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Familie

Ganz so einfach scheint es nicht zu sein. Der Begriff Familie wird in der Kirche zwar viel strapaziert, geht es aber ans Eingemachte greift das System Kirche mit seiner innerkirchlichen Härte durch. Andererseits werden disziplinäre Verfehlungen vertuscht und verfallen der Verlogenheit. Beides nebeneinander gestellt, ergibt ein fatales Bild.

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