Im August soll die Einhausung der Altlast K 20 in Brückl fertig sein. Erste Erfolge der Maßnahme sind schon jetzt messbar: Erstmals seit Bekanntwerden des HCB-Skandals im Jahr 2014, bei dem das Umweltgift in die Natur gelangt ist, gilt auch das Gras im Umfeld der Deponie als praktisch HCB-frei. Das bedeutet, dass die Bauern, die dort ihre Felder haben, das Gras wieder an ihre Tiere verfüttern dürfen. „Wir sind sehr froh, dass sich die Natur so schnell regeneriert“, sagt Albert Kreiner, Leiter der Abteilung 7 des Landes. Das Frischgras des ersten Aufwuchses wurde untersucht, alle Ergebnisse bezüglich HCB lagen unter der Bestimmungsgrenze. Bei Arsen, Blei, Cadmium und Quecksilber lagen die Ergebnisse weit unter den gesetzlichen Grenzwerten.
Brückl
HCB-frei: Kühe dürfen wieder grasen
Erstmals seit Bekanntwerden des Umweltskandals im Jahr 2014 ist das Gras im Umfeld der Deponie nicht mehr mit HCB kontaminiert.
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