Als Rudi Vouk am 27. Juli am Südkärntner Peršmanhof vorfuhr, war rasch klar: Spätestens jetzt wird der Polizeieinsatz politisch. War das Verhalten der Polizei samt Hubschrauber- und Hundeeinsatz verhältnismäßig oder wurde gar Amtsmissbrauch begangen? Diesen Fragen geht seither eine Kommission nach, in wenigen Tagen soll ein Endbericht vorliegen. Dabei war Vouk dort zu Beginn nur Vater und nicht Anwalt, seine Tochter war eine der Teilnehmerinnen am antifaschistischen Camp und rief ihn zur Hilfe.
Rudi Vouk
Unerwarteter Ruhm für Anwalt der Peršmanhof-Campierer
Porträt.
Das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands zeichnet Rudi Vouk mit dem Ferdinand-Berger-Preis aus. Begründet wird das mit seinem Einsatz für Minderheitenrechte.
© Markus Andreas Traussnig