Es ist quasi die logische Konsequenz: Nachdem jetzt auf Bundesebene der für 2026 fixiert gewesene Gehaltsabschluss für die Bundesbediensteten aufgeschnürt und in einer überraschend flotten Einigung mit der Gewerkschaft reduziert wurde, beginnt auch in Kärnten eine heiße Verhandlungsphase. Schriftlich erging Mittwoch von den beiden Personalreferenten des Landes, LH Peter Kaiser (SPÖ) und LH-Vize Martin Gruber (ÖVP) die Einladung an den Vorsitzenden der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Stefan Sandrieser, zur Neuverhandlung für 2026. Wobei: Zuletzt gab es in Kärnten ein Zwei-Jahres-Paket für 2025 und 2026: Plus 3,3 Prozent galten für heuer, fürs Budget sind das 32 Millionen Euro. Für 2026 war der Wert der rollierenden Inflation (durchschnittliche Teuerung über zwölf Monate) fixiert, das wären derzeit vier Prozent.
12.000 Landes- und Spitalsbedienstete
Land will Beamtengehälter für 2026 neu verhandeln
Wegen des neuen Bundesabschlusses und der Kärntner Finanzlage soll das im Vorjahr für 2026 fixierte Paket aufgeschnürt werden. Gewerkschaft ist gesprächsbereit.
© APA / Gert Eggenberger