In Gemeinden stehen ehemalige Gasthäuser, Pensionen und Nahversorger leer, zudem gibt es Neubauten, wo die Wohnungen leer bleiben, weil sie Geldanlagen oder als Alterswohnsitz gedacht sind. In Städten gibt es Gassen, wo ein Schaufenster nach dem anderen mit Papier verpickt ist und leere Häuser vergammeln. Was tun, wenn Private, wenn Besitzer nichts tun? Mit der Einführung einer Leerstandsabgabe hat die Politik eine Handhabe; und für die finanzgebeutelten Gemeinden wären neue Einnahmen möglich. Eine Novelle des Bundes macht den Bundesländern die effektivere Einhebung bereits seit dem Vorjahr möglich, Salzburg, Tirol oder Steiermark haben‘s bereits umgesetzt.
Verlassene Gebäude
Verzögern Deals um SPÖ-Nachfolge Leerstandsabgabe für 53.000 Wohnungen?
SPÖ und ÖVP sind immer noch „in koalitionärer Abstimmungsphase“. Druck macht der Gemeindebund. Er fordert neues Leben für leere Gebäude in Orts- und Stadtkernen sowie für unbebaute Grundstücke.
© KLZ / Jonas Rettenegger