Die Wetterdienste waren sich am Montag uneinig, wie heftig ein Gewitter Kärnten treffen würde - von der zweiten bis zur zweithöchsten reichten die Warnstufen. Letztendlich regnete es in weiten Teilen des Landes kräftig und es war windig. In einzelnen Orten kam es zu heftigerem Sturm und die Feuerwehren mussten ausrücken. Hauptbetroffen war die Gegend rund um Velden am Wörthersee sowie der Raum Faaker See und Ossiacher See. In Velden fällte der Sturm mehrere Bäume, diese fielen auf Straßen, Häuser, Radwege und Strommasten.

Dadurch war in einigen Orten in der Gemeinde Velden der Strom ausgefallen. Auch in anderen Gebieten in Kärnten, wie Teilen des Glantales und einer Ortschaft im Metnitztal, war es laut Störungsdienst der Kelag zu Stromausfällen gekommen. Zu insgesamt sechs Einsätzen war die Freiwillige Feuerwehr Velden gerufen worden: „Es galt Bäume von Häusern, Fahrzeugen und Straßen zu entfernen.“ Auch die FF Kerschdorf/Velden stand im Einsatz.

Auf der Gerlitzen etwa war es wieder weiß, allerdings nicht wegen eines plötzlichen Kälteeinbruchs mit Schneefall, sondern wegen eines Hagelschauers.

Keine größeren Schäden

Letztlich war die Bilanz deutlich positiver als mancherorts befürchtet. Laut Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) gab es „nur“ 15 Feuerwehreinsätze infolge des Unwetters und diese vor allem im Kärntner Zentralraum. Größere Schäden habe es nicht gegeben, so die LAWZ am Dienstagfrüh. Und auch die Stromversorgung konnte in allen betroffenen Gebieten mittlerweile wieder hergestellt werden, so Robert Schmaranz von Kärnten Netz.