Viele werden das Donnergrollen in weiten Teilen Kärntens am frühen Freitagnachmittag vernommen haben. Während es in einigen Bereichen dabei bleiben wird, ist in manchen Regionen durchaus mit schweren Gewittern zu rechnen.
Heftige Zelle bei Lavamünd
„Aktuell gibt es bereits kräftige Unwetter im Bereich Lavamünd, sie sind von der Pack hereingezogen“, erklärte Meteorologe Nikolas Zimmermann vom Wetterdienst Ubimet gegen 15.45 Uhr. Betroffen war von dieser stärksten Zelle aber nur der äußerste Südosten Kärntens. Die Intensität hielt sich insgesamt jedoch in Grenzen. In weiterer Folge zog diese Gewitterzelle aber in Richtung Südosten ab.
Abseits dieser Zelle gab es am Nachmittag noch einzelne Gewitter in den Karawanken, den Hohen Tauern und im Bereich der Gurktaler Alpen sowie nördlich des Ossiacher Sees. Weiterer Regen ist höchstens noch bis 20 Uhr zu erwarten, im Normalfall dürfte der Abend in ganz Kärnten ruhig verlaufen. „Kärnten ist also mit einem blauen Auge davongekommen“, so Zimmermann.
Teils ungemütliches Wochenende
Am Samstag steht Teilen Kärntens dann wieder ein sommerlicher Badetag bevor. Zuerst gibt es noch Restwolken, die lockern aber rasch auf. „Im oberen Bergland und in Oberkärnten wird es aber bereits gegen Nachmittag verbreitet unfreundlich, es ist mit Gewittern, Starkregen und besonders in den Tauern mit Vermurungen zu rechnen“, erklärt Zimmermann. In Unterkärnten ist damit hingegen erst am späten Nachmittag zu rechnen, hier kann das Thermometer wieder in Richtung 30 Grad wandern.
Am Sonntag nähert sich dann erneut ein Tief. Bereits am Vormittag ist in den nördlichen und westlichen Landesteilen mit einzelnen Schauern zu rechnen. Im Tagesverlauf steigt dann generell die Unwettergefahr.