Dass der Teilzeit-Anteil innerhalb der Lehrerschaft steigt, sorgt auch bei angehenden Lehrerinnen und Lehrern für Diskussionen. Ein gutes Zeichen sei das auf keinen Fall. Neben Work-Life-Balance und Kinderbetreuungspflichten wird dafür ein Hauptgrund ausgemacht: die hohe Belastung. „Nach dem Berufseinstieg leiden aufgrund des hohen Drucks viele bereits an Erschöpfung und psychischen Problemen. Viele würden gerne mehr arbeiten, aber die Gesundheit lässt es nicht zu. Die Entscheidung für Teilzeit ist oft ein Schutzmechanismus“, heißt es dazu von der Hochschülerschaft der Pädagogischen Hochschule Kärntens.
„Hohe Belastung“
Teilzeitarbeit rettet Junglehrer vor dem Ausbrennen
Psychischer Druck, körperliche Belastungen: Laut Studierendenvertretern wird der Druck auf Berufseinsteiger in den Klassen immer höher. Viele Junglehrer würden die volle Lehrverpflichtung von 22 Stunden nicht schaffen.
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