Am Salzburger Flughafen kürten am 17. April 2005 mehr als 500 Delegierte Jörg Haider zum ersten gewählten Chef des Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ). Haider wollte nach Differenzen die FPÖ hinter sich lassen. Bei seiner Wahl konnte der damalige Kärntner Landeshauptmann alle Stimmen auf sich vereinen, lediglich eine einzige Enthaltung wurde verzeichnet. Der damalige Vizekanzler Hubert Gorbach wurde geschäftsführender Obmann, Justizministerin Karin Miklautsch (heute Gastinger) bekleidete das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden. Beide sind ursprünglich für die FPÖ ins Amt gekommen, mit ihnen wanderte der Großteil der freiheitlichen Spitzenvertreter zum BZÖ über. Ohne sich jemals einer Wahl gestellt zu haben, wurde das Bündnis so zur Regierungspartei.
Spaltung von FPÖ
Vor 20 Jahren hob Jörg Haider das BZÖ aus der Taufe
Am 17. April 2005 fand in Salzburg der Gründungskonvent des BZÖ statt. Der Weg der Partei führte von der Regierungsbank bis in die politische Bedeutungslosigkeit.
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