Lange Zeit hat sich Monika Kowatsch wie viele betroffene Eltern nicht getraut, sich zu öffnen und mit jemandem über die Drogenabhängigkeit ihres Sohnes zu sprechen. Auch deshalb, weil Drogenabhängige und ihre Eltern in der Gesellschaft noch oft diffamiert würden. Heute ist das anders: Gemeinsam mit den Mitgliedern der neuen Kärntner Selbsthilfegruppe „Insider - Angehörige von Drogenabhängigen“ will sie auch anderen helfen: „Ich will nach außen gehen. Denn die Präventionsarbeit der Polizei in den Schulen ist wichtig, aber auch die Betroffenen selbst oder die Angehörigen müssten noch viel mehr erzählen und die Kinder schon in der Volksschule aufmerksam machen, wie gefährlich Drogen sind“, sagt Kowatsch, denn: „Leider kann das jedem passieren.“